Richtlinie zur Verwendung von Tracking-Technologien
Diese Richtlinie erklärt, wie unsere Online-Bildungsplattform verschiedene Tracking-Technologien einsetzt, um Ihnen ein besseres Lernerlebnis zu bieten. Wenn Sie unsere Website besuchen, sammeln wir bestimmte Informationen über Ihre Interaktion mit unseren Kursen und Materialien. Die folgende Dokumentation beschreibt transparent, welche Technologien zum Einsatz kommen und welche Wahlmöglichkeiten Sie haben.
Wir verstehen, dass Datenschutz gerade im Bildungsbereich besonders wichtig ist. Deshalb legen wir Wert darauf, dass Sie genau nachvollziehen können, was mit Ihren Daten geschieht und warum bestimmte Technologien für den Betrieb einer modernen Lernplattform notwendig sind.
Warum wir Tracking-Technologien verwenden
Tracking-Technologien sind kleine Dateien oder Codes, die auf Ihrem Gerät gespeichert werden oder Informationen über Ihre Nutzung sammeln. Bei Barixaetivox kommen diese Werkzeuge zum Einsatz, um die Funktionalität der Plattform sicherzustellen, Ihr Lernerlebnis zu personalisieren und unsere Dienste kontinuierlich zu verbessern. Ohne diese Technologien wäre es nicht möglich, Ihren Lernfortschritt zu speichern, Ihre bevorzugten Einstellungen zu merken oder zu verstehen, welche Kursinhalte besonders hilfreich sind.
Die technische Grundlage dieser Systeme beruht auf verschiedenen Mechanismen. Manche speichern Informationen direkt in Ihrem Browser, andere senden Daten an unsere Server, wo sie analysiert werden. Die meisten dieser Technologien arbeiten automatisch im Hintergrund, sobald Sie unsere Website besuchen – sie sind quasi das unsichtbare Fundament, das eine reibungslose Nutzung ermöglicht.
Notwendige Tracking-Funktionen
Einige Tracking-Technologien sind absolut erforderlich, damit unsere Bildungsplattform überhaupt funktioniert. Wenn Sie sich beispielsweise in Ihr Lernkonto einloggen, muss das System sich merken, wer Sie sind – sonst müssten Sie sich bei jedem Seitenwechsel neu anmelden. Diese grundlegenden Funktionen können nicht deaktiviert werden, ohne dass die Nutzung der Plattform unmöglich wird. Sie speichern Ihre Anmeldeinformationen während einer Sitzung, erkennen, ob Sie bereits bestimmte Lektionen abgeschlossen haben, und stellen sicher, dass Ihre Kursauswahl gespeichert bleibt.
Auch Sicherheitsfunktionen gehören zu dieser Kategorie. Unsere Systeme müssen in der Lage sein, verdächtige Aktivitäten zu erkennen und Sie vor unbefugtem Zugriff zu schützen. Das bedeutet, dass wir Informationen über Ihre Anmeldeversuche, Ihre IP-Adresse und andere technische Details temporär verarbeiten müssen, um die Integrität Ihres Kontos zu gewährleisten.
Funktionale Verbesserungen
Darüber hinaus setzen wir Technologien ein, die Ihr Lernerlebnis angenehmer gestalten, ohne zwingend notwendig zu sein. Diese funktionalen Tracker merken sich beispielsweise Ihre Spracheinstellungen, die Geschwindigkeit, mit der Sie Videos abspielen möchten, oder ob Sie lieber im Dunkelmodus lernen. Sie helfen uns auch dabei, Ihre bevorzugten Kurskategorien zu erkennen und Ihnen relevante Empfehlungen zu geben. Wenn Sie regelmäßig Programmierkurse besuchen, werden wir Ihnen vorrangig neue Inhalte aus diesem Bereich vorschlagen.
Diese personalisierten Funktionen machen den Unterschied zwischen einer generischen Website und einer Lernumgebung, die sich an Ihre individuellen Bedürfnisse anpasst. Sie können diese Funktionen in den meisten Fällen deaktivieren, müssen dann aber mit einem weniger personalisierten Erlebnis vorlieb nehmen.
Analytische Einblicke
Analytische Tracking-Technologien helfen uns zu verstehen, wie Lernende unsere Plattform nutzen. Wir erfassen beispielsweise, welche Kurse besonders beliebt sind, an welchen Stellen Studierende häufig abbrechen oder welche Erklärvideos mehrfach angeschaut werden. Diese Informationen sind Gold wert, wenn es darum geht, unsere Inhalte zu verbessern. Wenn wir sehen, dass 70% der Nutzer bei einer bestimmten Lektion Schwierigkeiten haben, wissen wir, dass wir dort nachbessern müssen.
Die gesammelten Daten werden in der Regel anonymisiert oder pseudonymisiert, sodass wir Trends und Muster erkennen können, ohne einzelne Personen zu identifizieren. Wir interessieren uns für das große Ganze – wie können wir die Lernerfahrung für alle verbessern? Dabei setzen wir sowohl eigene Analyse-Tools als auch Dienste von Drittanbietern ein, die uns detaillierte Einblicke in das Nutzerverhalten geben.
Personalisierung und Zielgruppenansprache
Manche Tracking-Technologien dienen dazu, Ihnen Inhalte zu zeigen, die für Ihre Lernsituation relevant sind. Wenn Sie gerade einen Einführungskurs in Webentwicklung abgeschlossen haben, macht es Sinn, Ihnen als nächstes einen Aufbaukurs anzubieten, statt einen völlig themenfremden Kurs. Diese Art der Personalisierung basiert auf Ihrem bisherigen Lernverhalten und Ihren Interessen. Wir können so auch sicherstellen, dass Sie über neue Kurse in Ihren Interessengebieten informiert werden, sobald diese verfügbar sind.
In einigen Fällen nutzen wir diese Informationen auch, um Ihnen außerhalb unserer Plattform relevante Bildungsangebote zu präsentieren. Das geschieht aber immer auf Basis Ihrer ausdrücklichen Zustimmung und kann jederzeit widerrufen werden. Die Balance zwischen hilfreicher Personalisierung und Privatsphäre ist uns wichtig – Sie sollen die Vorteile maßgeschneiderter Empfehlungen genießen können, ohne sich beobachtet zu fühlen.
Nutzen für Lernende und Plattform
Die gesammelten Daten kommen beiden Seiten zugute. Als Lernender profitieren Sie von einer Plattform, die sich kontinuierlich verbessert und an Ihre Bedürfnisse anpasst. Wenn wir feststellen, dass mobile Nutzer bestimmte Funktionen nicht finden, können wir die Navigation optimieren. Wenn eine Kursstruktur verwirrend ist, können wir sie überarbeiten. Ihre Daten – in aggregierter Form – helfen uns, bessere Entscheidungen zu treffen.
Gleichzeitig ermöglichen uns diese Informationen, die Plattform wirtschaftlich zu betreiben und weiterzuentwickeln. Wir können verstehen, welche Investitionen sich lohnen und wo wir Ressourcen einsparen können, ohne die Qualität zu beeinträchtigen. In der Bildungsbranche ist es besonders wichtig, datengestützte Entscheidungen zu treffen, weil jede Verbesserung direkt die Lernergebnisse beeinflussen kann.
Ihre Kontrollmöglichkeiten
Sie haben umfangreiche Rechte, wenn es um die Kontrolle Ihrer Daten geht. Die Datenschutz-Grundverordnung und andere Regelwerke geben Ihnen das Recht, genau zu erfahren, welche Daten über Sie gespeichert werden, diese zu korrigieren, zu löschen oder ihre Verarbeitung einzuschränken. Bei Barixaetivox nehmen wir diese Rechte ernst und bieten Ihnen verschiedene Werkzeuge, um Ihre Präferenzen zu verwalten.
Die Kontrolle beginnt bereits in Ihrem Browser, der grundlegende Funktionen zur Verwaltung von Tracking-Technologien mitbringt. Zusätzlich haben wir auf unserer Plattform ein eigenes Präferenz-Center eingerichtet, in dem Sie detailliert festlegen können, welche Kategorien von Tracking-Technologien Sie akzeptieren möchten. Die Kunst besteht darin, die richtige Balance zu finden – genug Kontrolle über Ihre Daten zu behalten, ohne die Funktionalität der Plattform zu beeinträchtigen.
Browser-Einstellungen anpassen
Alle modernen Browser bieten Einstellungen zur Verwaltung von Cookies und anderen Tracking-Technologien. In Chrome finden Sie diese unter "Einstellungen → Datenschutz und Sicherheit → Cookies und andere Websitedaten". Dort können Sie wählen, ob Sie alle Cookies akzeptieren, nur solche von Websites, die Sie direkt besuchen, oder alle blockieren möchten. Firefox bietet ähnliche Optionen unter "Einstellungen → Datenschutz & Sicherheit", wo Sie zwischen verschiedenen Schutzlevels wählen können – von Standard über Streng bis zu Benutzerdefiniert.
Safari-Nutzer finden die entsprechenden Einstellungen unter "Einstellungen → Datenschutz", wo Sie die Option "Webseitenübergreifendes Tracking verhindern" aktivieren können. Edge bietet unter "Einstellungen → Datenschutz, Suche und Dienste" drei Tracking-Schutzstufen an. Die meisten Browser erlauben es Ihnen auch, gespeicherte Cookies manuell zu löschen oder so einzustellen, dass sie beim Schließen des Browsers automatisch gelöscht werden. Beachten Sie aber, dass strenge Einstellungen dazu führen können, dass Sie sich bei jedem Besuch neu anmelden müssen und Ihre Präferenzen nicht gespeichert werden.
Unser Zustimmungs-Tool
Wenn Sie Barixaetivox zum ersten Mal besuchen, erscheint ein Banner, in dem Sie Ihre Präferenzen festlegen können. Sie können dort entweder allen Kategorien zustimmen oder granular auswählen, welche Typen von Tracking-Technologien Sie akzeptieren möchten. Notwendige Cookies sind immer aktiviert, aber Sie können funktionale, analytische und Marketing-Cookies individuell steuern. Diese Einstellungen werden gespeichert und gelten für alle zukünftigen Besuche, bis Sie sie ändern.
Sie können Ihre Entscheidung jederzeit revidieren, indem Sie auf den "Cookie-Einstellungen"-Link im Footer unserer Website klicken. Dort öffnet sich dasselbe Interface, in dem Sie Ihre ursprüngliche Wahl getroffen haben. Wenn Sie Ihre Zustimmung zurückziehen, werden entsprechende Tracking-Technologien deaktiviert und bereits gesammelte Daten – soweit technisch möglich – gelöscht oder anonymisiert.
Auswirkungen verschiedener Einstellungen
Die Deaktivierung bestimmter Tracking-Kategorien hat unterschiedliche Konsequenzen. Wenn Sie funktionale Cookies ablehnen, verliert die Plattform die Fähigkeit, sich Ihre Präferenzen zu merken. Das bedeutet, dass Sie bei jedem Besuch erneut Ihre bevorzugte Sprache, Ihr Kursformat oder Ihre Darstellungseinstellungen auswählen müssen. Ihre Lernerfahrung wird generischer und weniger komfortabel, aber die grundlegenden Funktionen bleiben erhalten.
Das Blockieren von Analyse-Cookies hat keine direkten Auswirkungen auf Ihre Nutzung der Plattform – Sie werden keinen funktionalen Unterschied bemerken. Allerdings berauben Sie uns damit der Möglichkeit, Ihre Bedürfnisse zu verstehen und die Plattform entsprechend zu verbessern. Wenn Sie Marketing-Cookies deaktivieren, erhalten Sie weiterhin Kursempfehlungen, diese werden aber weniger personalisiert sein und möglicherweise nicht so gut zu Ihren Interessen passen. Sie sehen dann allgemeine Empfehlungen basierend auf Beliebtheit, nicht auf Ihrem individuellen Lernprofil.
Externe Datenschutz-Tools
Neben den Browser-Einstellungen und unserem eigenen Zustimmungs-Tool gibt es externe Programme, die Ihnen zusätzliche Kontrolle bieten. Browser-Erweiterungen wie Privacy Badger, uBlock Origin oder Ghostery blockieren automatisch viele Tracking-Technologien. Diese Tools arbeiten auf Basis von Filterlisten und können sehr effektiv sein, blockieren aber manchmal auch Funktionen, die für die Nutzung der Website wichtig sind. Wenn Sie solche Tools verwenden, müssen Sie möglicherweise unsere Barixaetivox zu einer Whitelist hinzufügen, damit alle Lernfunktionen einwandfrei arbeiten.
Einige Antivirenprogramme und Sicherheits-Suites enthalten ebenfalls Anti-Tracking-Funktionen. VPNs können Ihre IP-Adresse verschleiern, was bestimmte Formen der Personalisierung erschwert. Die Digital Advertising Alliance und andere Organisationen bieten Opt-out-Tools speziell für Werbe-Tracking an. Wenn Sie solche Tools einsetzen, sollten Sie regelmäßig prüfen, ob sie Ihre Lernerfahrung beeinträchtigen, und gegebenenfalls Ausnahmen für Bildungsplattformen konfigurieren.
Die richtige Balance finden
Es gibt keine universell richtige Einstellung – die optimale Konfiguration hängt von Ihren persönlichen Prioritäten ab. Wenn Ihnen Privatsphäre über alles geht, sollten Sie alle optionalen Tracking-Technologien blockieren und in Kauf nehmen, dass die Plattform weniger komfortabel wird. Wenn Sie hingegen eine nahtlose, personalisierte Lernerfahrung bevorzugen und dem Anbieter vertrauen, können Sie großzügigere Einstellungen wählen.
Für die meisten Nutzer im Bildungskontext empfehlen wir einen Mittelweg: Akzeptieren Sie notwendige und funktionale Cookies, um die volle Funktionalität zu erhalten, stimmen Sie Analyse-Cookies zu, damit wir die Plattform verbessern können, und entscheiden Sie bei Marketing-Cookies nach persönlichem Ermessen. Diese Konfiguration ermöglicht eine gute Lernerfahrung, während gleichzeitig nur Daten gesammelt werden, die der Plattformverbesserung dienen. Experimentieren Sie ruhig mit verschiedenen Einstellungen, bis Sie die für Sie passende Balance gefunden haben.
Weitere wichtige Aspekte
Speicherdauer und Löschung
Unterschiedliche Arten von Tracking-Daten werden unterschiedlich lange gespeichert. Session-basierte Informationen, die nur während Ihres aktuellen Besuchs relevant sind, werden automatisch gelöscht, sobald Sie Ihren Browser schließen. Dazu gehören temporäre Anmeldedaten und Informationen über Ihre Navigation innerhalb einer Sitzung. Funktionale Einstellungen wie Ihre Sprachpräferenz oder Anzeigeoptionen bleiben hingegen für zwölf Monate gespeichert, damit Sie bei zukünftigen Besuchen nicht alles neu konfigurieren müssen.
Analytische Daten werden in der Regel für 26 Monate aufbewahrt – lang genug, um Trends zu erkennen und Jahresvergleiche anzustellen, aber nicht unbegrenzt. Nach Ablauf dieser Frist werden die Daten entweder vollständig gelöscht oder so stark aggregiert, dass kein Personenbezug mehr möglich ist. Wenn Sie Ihr Konto löschen, werden alle personenbezogenen Tracking-Daten innerhalb von 30 Tagen entfernt, wobei wir gesetzliche Aufbewahrungsfristen für bestimmte Kategorien beachten müssen. Sie können jederzeit die Löschung Ihrer Daten beantragen, ohne Ihr Konto schließen zu müssen – dann verlieren Sie allerdings alle personalisierten Funktionen und Ihren Lernfortschritt.
Sicherheitsmaßnahmen
Alle gesammelten Daten werden mit modernen Sicherheitsstandards geschützt. Die Übertragung zwischen Ihrem Browser und unseren Servern erfolgt ausschließlich über verschlüsselte Verbindungen (TLS 1.3). Auf unseren Servern werden die Daten in gesicherten Rechenzentren gespeichert, die physische und digitale Zugangskontrollen haben. Nur autorisierte Mitarbeiter, die diese Informationen für ihre Arbeit benötigen, haben Zugriff auf personenbezogene Daten, und auch dann nur im Rahmen strikter Zugriffsrichtlinien.
Wir setzen Firewalls, Intrusion-Detection-Systeme und regelmäßige Sicherheitsaudits ein, um unbefugten Zugriff zu verhindern. Tracking-Daten werden nach Möglichkeit pseudonymisiert oder anonymisiert, sodass selbst bei einem hypothetischen Datenleck keine direkten Rückschlüsse auf Ihre Identität möglich wären. Unsere Sicherheitsmaßnahmen werden kontinuierlich aktualisiert, um mit neuen Bedrohungen Schritt zu halten – Cybersecurity ist ein ständiger Prozess, kein einmaliges Projekt.
Integration mit anderen Datenquellen
Die durch Tracking-Technologien gesammelten Informationen werden mit anderen Daten kombiniert, um ein vollständigeres Bild Ihrer Lernerfahrung zu erhalten. Wenn Sie sich für einen Kurs anmelden, verknüpfen wir Ihre Kursauswahl mit Ihrem Nutzungsprofil, um passende Folgeempfehlungen zu generieren. Ihre Testergebnisse fließen in die Analyse ein, welche Kursmaterialien besonders effektiv sind. Diese Datenintegration geschieht immer unter Beachtung der Zweckbindung – wir verwenden Daten nur für die Zwecke, für die Sie gesammelt wurden.
In Bildungskontexten kann es vorkommen, dass wir Tracking-Daten mit Informationen von Partnerhochschulen oder Zertifizierungsstellen kombinieren, wenn Sie etwa einen akkreditierten Kurs absolvieren. Das geschieht aber nur mit Ihrer expliziten Zustimmung und unter strikten Vertraulichkeitsvereinbarungen. Wir geben keine Tracking-Daten an Dritte weiter, es sei denn, dies ist für die Erbringung der Dienstleistung notwendig oder gesetzlich vorgeschrieben.
Regulatorische Konformität
Unsere Tracking-Praktiken entsprechen der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), die in der gesamten Europäischen Union gilt. Das bedeutet, dass wir nur Daten sammeln, wenn eine Rechtsgrundlage vorliegt – entweder Ihre Einwilligung, die Erfüllung eines Vertrags, eine gesetzliche Verpflichtung oder unser berechtigtes Interesse. Wir halten uns an die Grundsätze der Datensparsamkeit, Transparenz und Zweckbindung. Zusätzlich beachten wir die ePrivacy-Richtlinie, die spezifische Anforderungen an Cookies und ähnliche Technologien stellt.
Für Nutzer in anderen Regionen gelten entsprechende lokale Gesetze. In Kalifornien berücksichtigen wir den California Consumer Privacy Act (CCPA), der ähnliche Rechte wie die DSGVO gewährt. In Brasilien beachten wir die Lei Geral de Proteção de Dados (LGPD). Als Bildungsplattform unterliegen wir möglicherweise zusätzlichen Regelungen, wenn wir mit Minderjährigen arbeiten oder mit staatlich geförderten Bildungsprogrammen kooperieren. In solchen Fällen gelten besonders strenge Datenschutzstandards.
Internationale Datenverarbeitung
Unsere Nutzer kommen aus verschiedenen Ländern, und manchmal werden Daten grenzüberschreitend übertragen. Wenn Sie beispielsweise aus Europa auf unsere Plattform zugreifen, könnten Ihre Daten auf Servern in verschiedenen Rechenzentren gespeichert werden, um optimale Ladezeiten zu gewährleisten. Solche internationalen Transfers erfolgen nur unter Einhaltung der geltenden Datenschutzgesetze. Wir nutzen Standardvertragsklauseln der EU-Kommission oder andere anerkannte Mechanismen, um sicherzustellen, dass Ihre Daten auch außerhalb Europas geschützt sind.
Für Nutzer in Ländern mit besonders strengen Datenlokalisierungsanforderungen bieten wir möglicherweise lokale Serveroptionen an. In einigen Fällen ist es aber technisch notwendig, dass bestimmte Datenverarbeitungen zentral erfolgen – etwa wenn KI-gestützte Lernempfehlungen generiert werden. In solchen Fällen stellen wir durch vertragliche und technische Maßnahmen sicher, dass Ihre Daten angemessen geschützt bleiben, unabhängig davon, wo sie verarbeitet werden.
Externe Dienstleister
Barixaetivox arbeitet mit ausgewählten Partnern zusammen, die uns bei der Bereitstellung unserer Dienste unterstützen. Diese Partner fallen in verschiedene Kategorien: Technische Infrastruktur-Anbieter stellen Server und Content-Delivery-Networks bereit, Analyse-Dienstleister helfen uns, Nutzungsdaten zu verstehen, Payment-Prozessoren wickeln Zahlungen ab, und Marketing-Plattformen unterstützen uns bei der Kommunikation mit Interessenten. Jeder dieser Partner erhält nur Zugriff auf die Daten, die für seinen spezifischen Zweck notwendig sind.
Video-Hosting-Dienste speichern beispielsweise Informationen darüber, wie Sie unsere Lernvideos abspielen – welche Abschnitte Sie wiederholen, wo Sie pausieren oder welche Geschwindigkeit Sie bevorzugen. Diese Informationen helfen uns zu verstehen, welche Teile eines Kurses schwierig sind. Chat-Support-Tools erfassen Ihre Konversationen mit unserem Support-Team, um technische Probleme zu lösen. Email-Service-Provider verarbeiten Ihre Kontaktdaten, wenn wir Ihnen Kursbestätigungen oder Newsletter senden. Alle diese Partner wurden sorgfältig ausgewählt und sind vertraglich verpflichtet, Ihre Daten zu schützen und nur für die vereinbarten Zwecke zu verwenden.
Datensammlung durch Partner
Externe Dienstleister sammeln verschiedene Arten von Daten, je nach ihrer Funktion. Analyse-Tools erfassen technische Informationen wie Ihren Browser-Typ, Ihr Betriebssystem, Ihre Bildschirmauflösung und Ihre IP-Adresse. Sie zeichnen auch auf, welche Seiten Sie besuchen, wie lange Sie bleiben und welche Aktionen Sie durchführen. Video-Plattformen speichern Ihre Wiedergabepräferenzen und -statistiken. Social-Media-Widgets, falls vorhanden, können Ihre Interaktionen mit diesen Diensten erfassen, selbst wenn Sie nicht darauf klicken.
Die gesammelten Daten umfassen in der Regel keine direkten Identifikatoren wie Ihren Namen oder Ihre Email-Adresse, es sei denn, dies ist für den Dienst notwendig. Stattdessen arbeiten die meisten Partner mit Pseudonymen oder eindeutigen Kennungen, die eine technische Zuordnung ermöglichen, ohne Ihre Identität preiszugeben. Die Granularität der Datensammlung variiert je nach Partner und Ihren Datenschutzeinstellungen – wenn Sie Analyse-Cookies ablehnen, wird die Datensammlung durch entsprechende Dienste unterbunden oder stark eingeschränkt.
Verwendungszwecke der Partnerdaten
Partner nutzen die gesammelten Informationen primär, um uns ihre Dienste bereitzustellen. Ein Content-Delivery-Network analysiert, von welchen Standorten Nutzer zugreifen, um Inhalte auf nahegelegenen Servern zu cachen und so schnellere Ladezeiten zu ermöglichen. Analyse-Dienste aggregieren Nutzungsdaten, um uns Reports über Trends und Muster zu liefern. Diese Berichte helfen uns zu verstehen, welche Kurse gut funktionieren, wo Nutzer abbrechen und welche technischen Probleme auftreten.
Einige Partner können die Daten auch für ihre eigenen Zwecke verwenden, etwa um ihre Algorithmen zu verbessern oder branchenweite Benchmarks zu erstellen. Das geschieht aber nur in anonymisierter oder aggregierter Form, sodass keine Rückschlüsse auf einzelne Nutzer möglich sind. Wenn ein Partner beabsichtigt, Daten über die reine Dienstleistungserbringung hinaus zu verwenden, müssen wir sicherstellen, dass dies mit Ihrer Zustimmung geschieht und Sie darüber informiert werden. Im Bildungskontext sind wir besonders vorsichtig, da Lernende oft in einem vulnerablen Verhältnis zum Anbieter stehen.
Ihre Kontrollmöglichkeiten bei Partnerdiensten
Viele externe Dienstleister bieten eigene Opt-out-Mechanismen an. Google Analytics können Sie beispielsweise über ein Browser-Plugin deaktivieren. Soziale Netzwerke bieten in ihren Kontoeinstellungen Optionen, um tracking-basierte Werbung zu beschränken. Wir bemühen uns, in unserem Zustimmungs-Tool auch die Partner-Kategorien abbildbar zu machen, sodass Sie nicht jeden Dienst einzeln konfigurieren müssen.
Wenn Sie umfassenden Schutz wünschen, können Sie die oben erwähnten Browser-Erweiterungen nutzen, die automatisch viele Drittanbieter-Tracker blockieren. Beachten Sie aber, dass dies dazu führen kann, dass bestimmte Funktionen unserer Plattform nicht mehr richtig arbeiten – etwa eingebettete Videos, interaktive Übungen oder Chat-Funktionen. In solchen Fällen müssen Sie möglicherweise Ausnahmen für bestimmte Domains konfigurieren. Unsere Support-Dokumentation enthält Anleitungen, welche Domains für die Kernfunktionalität notwendig sind.
Schutzmaßnahmen bei Datenweitergabe
Bevor wir Daten an einen Partner weitergeben, schließen wir Auftragsverarbeitungsverträge ab, die genau regeln, was der Partner mit den Daten tun darf und was nicht. Diese Verträge entsprechen Artikel 28 DSGVO und enthalten strenge Verpflichtungen bezüglich Datensicherheit, Vertraulichkeit und Zweckbindung. Partner dürfen die Daten nicht für eigene Zwecke verwenden, nicht an weitere Parteien weitergeben und müssen sie nach Beendigung der Zusammenarbeit löschen.
Technisch setzen wir Maßnahmen wie Datenverschlüsselung bei der Übertragung, Zugriffsbeschränkungen und Audit-Logs ein, um sicherzustellen, dass Partner nur auf die Daten zugreifen, die sie wirklich benötigen. Wir führen regelmäßige Überprüfungen durch, um zu verifizieren, dass unsere Partner ihre Verpflichtungen einhalten. Bei kritischen Diensten, die besonders sensible Daten verarbeiten, fordern wir Zertifizierungen wie ISO 27001 oder SOC 2, die unabhängig geprüfte Sicherheitsstandards nachweisen. Im Bildungsbereich, wo wir mit Lernenden jeden Alters arbeiten, sind diese Schutzmaßnahmen besonders wichtig.
Alternative Tracking-Methoden
Neben klassischen Cookies setzen wir weitere Technologien ein, die ähnliche Funktionen erfüllen. Web Beacons – auch als Pixel-Tags oder Clear GIFs bezeichnet – sind winzige, meist unsichtbare Grafikdateien, die auf Webseiten oder in Emails eingebettet werden. Wenn Sie eine Seite aufrufen, die einen solchen Beacon enthält, sendet Ihr Browser eine Anfrage an unseren Server, um das Bild zu laden. Dabei werden Informationen wie Ihre IP-Adresse, der Zeitpunkt des Zugriffs und die Seite, von der Sie kommen, übermittelt. Wir nutzen Beacons hauptsächlich, um zu messen, wie oft bestimmte Inhalte abgerufen werden und ob versendete Emails geöffnet wurden.
Diese Technologie ist besonders nützlich, um die Effektivität unserer Kommunikation zu messen. Wenn wir beispielsweise eine Email mit einem neuen Kursangebot versenden, können wir über Beacons feststellen, wie viele Empfänger die Email tatsächlich öffnen. Das hilft uns, unsere Kommunikationsstrategie zu optimieren. Beacons sammeln aber keine detaillierten persönlichen Informationen und können oft durch dieselben Browser-Einstellungen blockiert werden, die auch Cookies blockieren. Email-Programme bieten zudem oft die Option, externe Inhalte standardmäßig nicht zu laden, was auch Beacons deaktiviert.
Lokale Speichertechnologien
Local Storage und Session Storage sind moderne Web-Technologien, die es ermöglichen, größere Datenmengen direkt in Ihrem Browser zu speichern. Im Gegensatz zu Cookies, die bei jeder Server-Anfrage mitgesendet werden, bleiben diese Daten lokal und werden nur bei Bedarf abgerufen. Wir nutzen Local Storage beispielsweise, um den Fortschritt interaktiver Übungen zu speichern, sodass Sie auch nach einem Browser-Neustart an derselben Stelle weitermachen können. Session Storage dient ähnlichen Zwecken, wird aber automatisch gelöscht, wenn Sie Ihren Browser schließen.
Diese Technologien speichern Daten oft länger als Cookies – manche Browser löschen Local Storage erst, wenn Sie es explizit anfordern oder wenn der Speicherplatz knapp wird. Die gespeicherten Informationen umfassen meist technische Daten wie Ihre Fortschrittsmarker, zwischengespeicherte Kursinhalte für Offline-Zugriff oder temporäre Eingaben in Formularen. Sie können Local Storage in den Browser-Einstellungen löschen, ähnlich wie Cookies. In den Entwicklertools der meisten Browser (erreichbar über F12) können Sie unter "Application" oder "Storage" genau sehen, welche Daten lokal gespeichert sind, und diese bei Bedarf manuell entfernen.
Geräte-Fingerprinting und serverseitige Methoden
Fingerprinting ist eine Technik, bei der verschiedene Eigenschaften Ihres Geräts und Browsers kombiniert werden, um eine nahezu eindeutige Signatur zu erstellen. Dazu gehören Informationen wie Ihre Bildschirmauflösung, installierte Schriftarten, Browser-Plugins, Zeitzone und viele andere Parameter. Diese Technik kommt bei uns nur in sehr begrenztem Umfang zum Einsatz, hauptsächlich zur Betrugserkennung und Sicherheitsüberwachung. Wenn beispielsweise jemand versucht, von ungewöhnlich vielen verschiedenen Geräten auf ein Konto zuzugreifen, kann dies ein Indikator für unbefugten Zugriff sein.
Serverseitige Tracking-Methoden erfassen Informationen, die bei jeder Verbindung automatisch übertragen werden – Ihre IP-Adresse, den User-Agent-String Ihres Browsers und ähnliche technische Details. Diese Daten werden in Logfiles gespeichert und können analysiert werden, ohne dass etwas auf Ihrem Gerät gespeichert wird. Wir nutzen diese Server-Logs für technische Zwecke wie Fehlerdiagnose, Lastverteilung und Sicherheitsüberwachung. Die Daten werden in der Regel nach kurzer Zeit anonymisiert oder gelöscht, es sei denn, sie sind für die Aufklärung von Sicherheitsvorfällen erforderlich.
Verwaltung alternativer Technologien
Die Kontrolle über diese alternativen Tracking-Methoden ist technisch komplexer als bei Cookies. Web Beacons können Sie blockieren, indem Sie Bilder in Ihrem Browser oder Email-Programm deaktivieren, was aber die Nutzererfahrung erheblich beeinträchtigt. Local Storage lässt sich über die Browser-Einstellungen löschen – in Chrome unter "Einstellungen → Datenschutz und Sicherheit → Websitedaten löschen", in Firefox unter "Einstellungen → Datenschutz & Sicherheit → Cookies und Website-Daten → Daten entfernen". Diese Option löscht allerdings alle lokal gespeicherten Daten, nicht nur Tracking-Informationen.
Gegen Fingerprinting helfen spezialisierte Browser-Erweiterungen wie CanvasBlocker oder der Tor Browser, der viele fingerprint-relevante Eigenschaften normalisiert. Einige Browser wie Firefox bieten auch integrierte Anti-Fingerprinting-Funktionen, die Sie in den erweiterten Datenschutzeinstellungen aktivieren können. Serverseitige Methoden können Sie nur indirekt beeinflussen – durch die Nutzung von VPNs oder Proxy-Servern, die Ihre IP-Adresse verschleiern. Beachten Sie aber, dass zu aggressive Blockierungen dazu führen können, dass unsere Sicherheitssysteme Ihre Verbindung als verdächtig einstufen und zusätzliche Verifizierungen anfordern.